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Aktuelles aus den Pressestellen der Justiz Sachsen-Anhalts

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Die Corona-Pandemie stellt auch Sachsen-Anhalts Justiz vor große Herausforderungen. Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus finden Sie über diesen Link.

Hier finden Sie aktuelle Pressemitteilungen der Pressestellen der Gerichte und Staatsanwaltschaften des Landes Sachsen-Anhalt

Pressemitteilungen der Justiz

(StA SDL) Großeinsatz zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität der Polizei Stendal am 25.09.2003

19.03.2004, Hansestadt Stendal – 7

  • Staatsanwaltschaft Stendal

 

 

 

Staatsanwaltschaft Stendal - Pressemitteilung Nr.: 007/03

 

Stendal, den 26. September 2003

 

(StA SDL) Großeinsatz zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität der Polizei Stendal am 25.09.2003

Aufgrund des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz durch eine Personengruppe aus den Bereichen Stendal, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg ermittelte die Polizeidirektion Stendal seit längerer Zeit. Im Verlauf des gestrigen Tages wurden insgesamt 22 Wohnungen durchsucht, 15 Personen vorläufig festgenommen. Gegen 4 Personen wurden Haftanträge durch die Staatsanwaltschaft Stendal gestellt, die inzwischen auch erlassen wurden.

An dem Großeinsatz waren Polizeikräfte des Landes Sachsen-Anhalt, des Landeskriminalamts Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg beteiligt.

Die Personengruppe, deren Haupttäter in Hamburg seinen Wohnsitz hat, handelte mit chemischen Drogen, Ecstasy etc. über sogenannte Kleindealer wurden die Drogen vornehmlich in und vor Diskotheken, u. a. in Stendal im "Miami 3", Wittenberge im "Gummibärchen", Schwerin, Parchim und Perleberg verkauft, wobei die Dealer die Droge für 1,25 Euro und 1 ,60 Euro einkauften und an die Endabnehmer für je 5,00 Euro weiter verkauften. Die Tätergruppe bestritt vornehmlich ihren Lebensunterhalt mit dem Drogenhandel. Bei den Tätern handelt es sich um deutsche Staatsangehörige im Alter von 22 bis 26 Jahren.

Durch die umfangreichen Ermittlungen wurde bekannt, dass die Personengruppe regelmäßig Betäubungsmittel verschiedener Art in Hamburg erworben hat und diese an einen feststehenden Abnehmerkreis in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Brandenburg weiter veräußerte.

Die Durchsuchungsorte waren im Einzelnen in Sachsen-Anhalt Stendal, Arendsee und Seehausen (insgesamt 6 Wohnungen), in Hamburg 3 Wohnungen, in Schleswig-Holstein 2 Wohnungen in Glinde und Bad Schwartau, in Niedersachen 2 Wohnungen in Lüneburg, 3 Wohnungen in Neetze und eine Wohnung in Lüchow, in Mecklenburg-Vorpommern eine Wohnung in Neu Gülze, in Brandenburg 3 Wohnungen, eine in Michendorf und 2 in Karstädt.

Die erfolgreiche Aktion ist auf die gute Zusammenarbeit der Polizeikräfte aus den verschiedensten Bundesländern unter Federführung der Staatsanwaltschaft Stendal und der Polizeidirektion Stendal zurückzuführen.

Harda Battermann-Janssen

Pressesprecherin

 

 

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