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Landgericht Halle
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Pressemitteilungen des Landgerichts Halle

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Pressemitteilungen des Landgerichts Halle

Termine im Verfahren "Tim" / Weitere Prozessauftakte

18.03.2021, Halle (Saale) – 005/2021

  • Landgericht Halle

1.
Im Verfahren um die Tötung eines Kleinkindes in Querfurt (Gesch.-Nr. 1 Ks 10/20, "Tim") ist ein weiterer Termin auf den 22.03.2021 anberaumt worden.

Die nächsten beiden Termine sind also:

22.03.2021, 08.30 Uhr

26.03.2021, 08.30 Uhr

Jeweils Saal 141.

Ob das Verfahren am 26.03.2021 abgeschlossen werden kann, ist derzeit noch offen.

2.
Folgende Verfahren vor den Großen Strafkammern des Landgerichts Halle beginnen noch im März:

Betäubungsmittelhandel in Naumburg (Saale)

Tag, Uhrzeit
23.03.21, 08:30 ; 29.03.21, 08:30

Raum 141

5 KLs 5/21

Dem im September 1989 geborenen Angeklagten wird vorgeworfen, mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge unerlaubt Handel getrieben zu haben und dabei einen Gegenstand mit sich geführt zu haben, der seiner Art nach zur Verletzung von Personen geeignet und bestimmt gewesen ist, und Betäubungsmittel besessen zu haben, ohne zugleich im Besitz einer schriftlichen Erlaubnis für den Erwerb gewesen zu sein.

Der Angeklagte soll im April 2019 aus seiner Wohnung in Naumburg (Saale) heraus Handel mit Betäubungsmittel, vornehmlich mit Marihuana, betrieben haben. In seiner Wohnung soll er ca. 9.000 EUR, eine Feinwaage mit Cannabisanhaftungen sowie fünf Plastiktüten mit insgesamt ca. 130 g Marihuana aufbewahrt haben. Zur Absicherung seiner Drogengeschäfte soll er neben dem Sofa einen Baseballschläger, in einer Schublade ein Reizgas und im Keller ein Teleskopschlagstock griffbereit aufbewahrt haben.

Am 24.04.2019 soll er seinem Bruder, dem gesondert verfolgten D.B., zum Zwecke des Weiterverkaufs insgesamt 39,19 g Marihuana übergeben haben.

Der Angeklagte hat bislang keine Angaben zur Sache gemacht.

Im Fall einer Verurteilung droht eine Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren.

Räuberische Erpressung in Sangerhausen

Tag, Uhrzeit
25.03.21, 09:00 ; 29.03.21, 09:00

Raum 123

10a KLs 14/20

Dem im September 1996 geborenen Angeklagten wird gemeinschaftlich begangene schwere räuberische Erpressung zur Last gelegt.

Er soll im März 2018 in einer Spielothek in Sangerhausen mit einer Pistole von einer Angestellten insgesamt 2.250 EUR erbeutet haben und dabei auf seine Initiative hin mit einem Mittäter gehandelt haben, der zwischenzeitlich wegen dieser Tat bereits vom Amtsgericht Sangerhausen rechtskräftig zu einer Jugendstrafe von einem Jahr und 6 Monaten, ausgesetzt zur Bewährung, verurteilt wurde.

Dieser Mittäter hat im Verfahren vor dem Amtsgericht Sangerhausen den hier Angeklagten belastet.

Der Angeklagte hat sich zu den Vorwürfen bisher nicht eingelassen.

Es droht eine Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren.

Der ursprünglich für den 08.02.2021 vorgesehene Prozessbeginn musste wegen des Wintereinbruchs verschoben werden.

Steuerhinterziehung in Bitterfeld-Wolfen u.a.

Tag, Uhrzeit
29.03.21, 09:30 ; 30.03.21, 09:30 ; 08.04.21, 09:30 ; 09.04.21, 09:00 ; 15.04.21, 09:30

Raum 169

2 KLs 12/18

Dem im März 1962 geborenen Angeklagten wird Steuerhinterziehung in sieben Fällen vorgeworfen.

Der Angeklagte soll in der Funktion als Geschäftsführer und Steuerpflichtiger als eingetragener Kaufmann für den Veranlagungszeitraum 2009 beim Finanzamt Bitterfeld-Wolfen weitere Umsätze von ca. 3,0 Mio. EUR nicht angegeben und dadurch bewirkt haben, dass Umsatzsteuer für den Veranlagungszeitraum 2009 in Höhe von ca. 575.000 EUR nicht festgesetzt worden sei. Zudem soll der Angeklagte zwischen Juli 2009 und Dezember 2009 Lohnsteuer in Höhe von ca. 105.000 EUR hinterzogen haben.

Der Angeklagte hat sich nicht zur Sache eingelassen.

Im Fall einer Verurteilung droht Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren.

Betäubungsmittelhandel in Halle

Tag, Uhrzeit
30.03.21, 08:30 ; 31.03.21, 08:30

Raum 141

5 KLs 12/20

Dem im November 1970 geborenen Angeklagten wird vorgeworfen, mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge unerlaubt Handel getrieben zu haben und dabei eine Schusswaffe oder sonstige Gegenstände mit sich geführt zu haben, die ihrer Art nach zur Verletzung von Personen geeignet und bestimmt gewesen ist und Betäubungsmittel besessen zu haben, ohne zugleich im Besitz einer schriftlichen Erlaubnis für den Erwerb gewesen zu sein.

Der Angeklagte soll im Februar 2020 in Halle in der mit seiner Freundin gemeinsam genutzten Wohnung eine Klemmtüte mit 1,11 g Methamphetamin sowie 4,52 g einer unbekannten Substanz zum gewinnbringenden Weiterverkauf und ca. 4 g Marihuana sowie 0,13 g Methamphetamin zum Eigenkonsum aufbewahrt haben. In der Wohnung sollen außerdem 125 EUR gefunden worden sein, die aus vorangegangenen Verkaufsverhandlungen stammten. Überdies soll der Angeklagte Zugriff auf einen Teleskopschlagstock und ein Pfefferspray zur Absicherung der Drogenverkaufsgeschäfte gehabt haben.

Der Angeklagte hat angegeben, die sichergestellten Betäubungsmittel hätten dem Eigenbedarf gedient. Im Fall einer Verurteilung droht eine Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren.

Vergewaltigung u.a. in Schafstädt und Mücheln

Tag, Uhrzeit
31.03.21, 09:00 ; 06.04.21, 13:00 ; 21.04.21, 09:00 ; 22.04.21, 09:00

Raum 187

4 KLs 2/21

Dem im Januar 1999 geborenen Angeklagten werden Vergewaltigung sowie sexuelle Belästigung in Tateinheit mit Körperverletzung und Nötigung vorgeworfen.

Der Angeklagte soll im Mai 2020 eine Jugendliche überredet haben, mit ihm in die Wohnung seines Bruders in Schafstädt zu fahren. Dort soll er sich an der Jugendlichen vergangen haben. Im Juni 2020 soll sich der Angeklagte zum Haus der Jugendlichen begeben und diese bedrängt, festgehalten und in den Hals gebissen haben.

Der Angeklagte hat sich nicht zu den Tatvorwürfen eingelassen.

Im Fall einer Verurteilung droht eine Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren.

 

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