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Aktuelles aus den Pressestellen der Justiz Sachsen-Anhalts

Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus

Die Corona-Pandemie stellt auch Sachsen-Anhalts Justiz vor große Herausforderungen. Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus finden Sie über diesen Link.

Hier finden Sie aktuelle Pressemitteilungen der Pressestellen der Gerichte und Staatsanwaltschaften des Landes Sachsen-Anhalt

Pressemitteilungen der Justiz

Auswahl aus den Terminen am Landgericht Magdeburg im Juni 2021 (Stand: 31.05.2021)

31.05.2021, Magdeburg – 14/2021

  • Landgericht Magdeburg

Drogenhandel in Oschersleben

25 KLs 263 Js 25480/20 (5/21) – 5. Strafkammer

 

1 Angeklagter

1 psychiatrischer Sachverständiger

4 Zeugen

 

 

Prozessbeginn:                   Dienstag, 01. Juni 2021, 09.30 Uhr, Saal 5

 

Fortsetzungstermin:            02. Juni 2021, 09.30 Uhr, Saal 5

 

Einem 27-jährigen Mann aus Oschersleben wird vorgeworfen, am 09. Dezember 2020 in Oschersleben mit Betäubungsmitteln Handel getrieben zu haben. So soll er in seiner Wohnung und in dem Keller insgesamt mehrere Kilo Marihuana, Amphetamin, Kokain und Metamphetamin zum Verkauf gelagert haben.

 

Der Angeklagte befindet sich seit 09. Dezember 2020 in Untersuchungshaft. Im Ermittlungserfahren soll er sich teilgeständig eingelassen haben.

 

 

Sicherungsverfahren Vergewaltigung in Ballenstedt

25 KLs 839 Js 85878/20 (14/20) – 5. Strafkammer

 

1 Beschuldigter

1 Nebenklägerin

2 Sachverständige

14 Zeugen

 

Prozessbeginn:                   Montag, 07. Juni 2021, 14.30 Uhr, Saal 5

 

Fortsetzungstermine:         23. Juni 2021, 13.00 Uhr, 06. Juli 2021, 09.30 Uhr,

                                           8. Juli 2021, 13.00 Uhr, 09. Juli 2021, 09.30 Uhr und  14 Juli 2021, 09.30,

                                           jeweils Saal 5

 

Dem 22-jährigen Beschuldigten wird vorgeworfen am 15.12.2020, im Zustand einer durch Drogen verursachten Psychose seine Mutter vergewaltigt zu haben, wobei er sie mit einem Messer bedroht haben soll.

 

Es bestehen Anhaltspunkte dafür, dass der Beschuldigte aufgrund einer psychischen Erkrankung schuldunfähig ist. Sollte er schuldunfähig sein, ihm die Tat nachgewiesen werden und er für die Allgemeinheit gefährlich sein, kommt eine dauerhafte Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus in Betracht. Im Ermittlungsverfahren hat sich der Beschuldigte zu den Tatvorwürfen nicht geäußert. Er ist derzeit vorläufig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.

 

 

Sicherungsverfahren Mord in Quedlinburg

21 Ks 853 81194/20 (5/21) – 1. Strafkammer

 

1 Beschuldigter

2 Nebenklägerin

2 Sachverständige

8 Zeugen

 

Prozessbeginn:                   Montag, 07. Juni 2021, 09.00 Uhr, Saal A23

 

Fortsetzungstermine:         28. Juni, 05., 06., 14., 19. und 20. Juli, sowie vorsorglich 

                                           09., 10., 19. und 20. August, jeweils 09.00 Uhr, Saal A 23

 

Dem 49-jährigen Beschuldigten wird vorgeworfen am 31.08.2020 in Quedlinburg am frühen Abend einen ihm bekannten 73 Jahre alten Mann auf dem Nachhauseweg abgepasst zu haben. Er soll dann dem Opfer mehrfach mit einer Pistole in den Rücken geschossen haben, so dass der Mann verstarb.

 

Es bestehen Anhaltspunkte dafür, dass der Beschuldigte aufgrund einer psychischen Erkrankung schuldunfähig ist. Sollte er schuldunfähig sein, ihm die Tat nachgewiesen werden und er für die Allgemeinheit gefährlich sein, kommt eine dauerhafte Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus in Betracht. Im Ermittlungsverfahren hat sich der Beschuldigte zu den Tatvorwürfen nicht geäußert. Er ist derzeit vorläufig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.

 

Im Ermittlungsverfahren hat der Beschuldigte die Tat bestritten.

 

Sicherungsverfahren sexuelle Belästigung und Widerstand gegen Polizeibeamte in Halberstadt

22 KLs 813 Js 79598/20 (6/21) – 2. Strafkammer

 

1 Beschuldigter in dessen Abwesenheit verhandelt wird

1 Sachverständiger

18 Zeugen

 

Prozessbeginn:                   Donnerstag 10.Juni 2021, 09.30 Uhr, Saal 6

 

Fortsetzungstermine:         01., 06. und 7. Juli 2021, jeweils 09.30 Uhr, Saal 6

 

 

Dem 28-jährigen Beschuldigten wird vorgeworfen, im Juli 2020 in Halberstadt einer mit einem Kinderwagen spazierengehenden Frau an das Gesäß gefasst zu haben und sexuelle Anspielungen und Todesdrohungen geäußert haben. Bei diesem Vorfall soll der Angeklagte von einem Zeugen zur Beweissicherung fotografiert worden sein.

 

Zwei Tage später soll der Angeklagte den Zeugen zufällig in der Stadt getroffen haben und mit einer zerbrochenen Bierflasche angegriffen haben. Als die mittlerweile informierte Polizei eingetroffen ist, soll der Angeklagte zunächst eine drohende Haltung angenommen haben und der Aufforderung, die Flasche fallen zu lassen, nicht Folge geleistet haben. Er konnte dann überwältigt werden.

 

Ursprünglich begann der Prozess am 12.04.2021 vor dem Landgericht. Damals hat der Beschuldigte aufgrund seiner psychischen Erkrankung randaliert und wollte das Gericht angreifen. Der Beschuldigte ist derzeit so schwer erkrankt und Verhandlungsunfähig, dass die Verhandlung ohne ihn stattfinden wird. Der Verteidiger wird die Rechte des Angeklagten wahrnehmen

 

Es haben sich am 12. April und aufgrund einer vorher durchgeführten Verhandlung vor dem Amtsgericht Halberstadt Anhaltspunkte dafür ergeben, dass der Beschuldigte aufgrund einer psychischen Erkrankung schuldunfähig ist. Sollte er schuldunfähig sein, ihm die Taten nachgewiesen werden und er für die Allgemeinheit gefährlich sein, kommt eine dauerhafte Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus in Betracht. Der Beschuldigte ist bereits vorläufig im Maßregelvollzug untergebracht.

 

 

Drogenhandel in Osterwieck und anderen Orten

23 KLs 855 Js 82418/20 (7/21) – 3. Strafkammer

 

1 Angeklagter

11 Zeugen

 

Prozessbeginn:                   Dienstag, 15. Juni 2021, 11.00 Uhr, Saal E12

 

Fortsetzungstermin:            18. Juni 2021, 09.00 Uhr, Saal E12

 

 

Einem 35-jährigen Mann aus Osterwieck wird vorgeworfen über rund vier Jahre von Dezember 2016 bis Dezember 2020 vorwiegend in seiner Heimatgemeinde mit Marihuana, Cannabis, Speed und Ecstasy Handel getrieben zu haben. Dabei soll er die Drogen auch an Minderjährige verkauft haben.

 

Der Angeklagte befindet sich seit 16. Dezember 2020 in Untersuchungshaft. Im Ermittlungserfahren soll er sich weitgehend geständig eingelassen haben.

 

 

sexueller Missbrauch eines Kindes in Blankenburg

22 KLs 839 Js 84475/19 (6/20) – 2. Strafkammer als Jugendschutzkammer

 

1 Angeklagter

1 Nebenklägerin

3 Zeuge

 

Prozessbeginn:                   Donnerstag, 17. Juni 2021, 09.30 Uhr, Saal 6

 

Fortsetzungstermin:                       18. Juni 2021, 09.30 Uhr, Saal 6

 

 

Dem mittlerweile 35-jährigen Angeklagten wirft die Staatsanwaltschaft 4 Straftaten des sexuellen Missbrauchs vor. Er soll im zweiten Halbjahr 2019 über ein soziales Netzwerk ein 12-jähriges Mädchen kennengelernt und sich als 19-jähriger Mann unter Verwendung eines falschen Namens ausgegeben haben. Bei späteren Treffen soll er dann viermal mit dem Mädchen den Geschlechtsverkehr durchgeführt haben. Zudem soll das geschädigte Kind durch den Angeklagten geschwängert worden sein. Die Schwangerschaft soll abgebrochen worden sein.

 

 

Überfall auf einen Supermarkt in Seehausen

21 KLs 130 Js 45343/20 (5/21) – 1. Strafkammer

 

1 Angeklagter

1 Sachverständiger

5 Zeugen

 

Prozessbeginn:                   Freitag, 18. Juni 2021, 09.00 Uhr, Saal A 23

 

Fortsetzungstermine:         22. Juni 2021 und 01. Juli 2021,

jeweils 09.00 Uhr, Saal A 23

 

Einem 37-jährigen Mann wird vorgeworfen, am 14. Oktober 2020 kurz nach Geschäftsschluss in Seehausen maskiert und mit einer Schreckschusspistole bewaffnet in einen Supermarkt eingedrungen und die Mitarbeiterinnen bedroht zu haben. Aus einem Tresor soll er dann rund 28.000 € Tageseinnahmen entwendet haben.

 

Der Angeklagte befindet sich seit 24. Januar 2021 in dieser Sache in Untersuchungshaft. Im Ermittlungsverfahren hat er von seinem Schweigerecht Gebrauch gemacht.

 

 

Löffler

Pressesprecher

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