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Aktuelles aus den Pressestellen der Justiz Sachsen-Anhalts

Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus

Die Corona-Pandemie stellt auch Sachsen-Anhalts Justiz vor große Herausforderungen. Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus finden Sie über diesen Link.

Hier finden Sie aktuelle Pressemitteilungen der Pressestellen der Gerichte und Staatsanwaltschaften des Landes Sachsen-Anhalt

Pressemitteilungen der Justiz

Auswahl aus den Terminen am Landgericht Magdeburg im August 2021 (Stand: 30.07.2021)

30.07.2021, Magdeburg – 18/2021

  • Landgericht Magdeburg

Gewalt im Zusammenhang mit einem Imbiss in Schönebeck

25 KLs 225 Js 19265/19 (11/21) – 5. Strafkammer

 

1 Angeklagter

1 Nebenkläger

1 rechtsmedizinische Sachverständige

10 Zeugen

 

Prozessbeginn:                   Dienstag, 17. August 2021, 09.30 Uhr, Saal 5

 

Fortsetzungstermine:         24. August 2021, 03. und 27. September 2021,

                                           jeweils 09.30 Uhr, Saal 5

 

Dem 44-jährigen Angeklagten werden zwei Fälle der Körperverletzung vorgeworfen. Der Angeklagte soll teilweise mit anderen Personen am 29. Mai 2019 zweimal den Geschädigten, der einen Imbiss in Schönebeck betrieben hat, getreten und geschlagen haben, wobei der Geschädigte insbesondere bei der zweiten Tat erheblich verletzt worden sein soll. Das Verfahren ist zunächst vor dem Strafrichter des Amtsgerichts Schönebeck geführt worden. Das Amtsgericht hat dann das Verfahren dem Landgericht Magdeburg zur Übernahme und Entscheidung vorgelegt. Grund hierfür ist gewesen, dass nach Überzeugung des Amtsgerichts die Körperverletzung im Zusammenhang mit einer sog. Schutzgelderpressung begangen worden sein soll, so dass neben der Körperverletzung auch eine schwere räuberische Erpressung als Delikt in Betracht kommen könne, da hier eine Mindeststrafe von 5 Jahren zu erwarten sei, müsse das Verfahren vor dem Landgericht verhandelt werden.

Das Landgericht wird in dem Strafverfahren nun prüfen, was tatsächlich im Mai 2019 passiert ist und wie der Vorfall rechtlich zu bewerten ist.

 

Sicherungsverfahren versuchter Mord in Ballenstedt

22 KLs 800 Js 72778/21 (11/21) – 2. Strafkammer

 

1 Beschuldigter

1 Nebenkläger

2 Sachverständige

12 Zeugen

 

Prozessbeginn:                   Montag, 23. August 2021, 10.30 Uhr, Saal C 6

 

Fortsetzungstermine:         24. August 2021, 06. und 07. September 2021,

                                            jeweils 09.00 Uhr, Saal C6

 

Dem 24-jährigen Beschuldigten wird vorgeworfen, am 28. Februar 2021 im Zustand einer aufgrund eines psychischen Erkrankung bedingten Schuldunfähigkeit gegen 18.45 Uhr auf dem Rathausplatz sich einem 16-jährigen Jugendlichen genähert und ganz plötzlich mit einem Messer auf diesen eingestochen zu haben. Der Beschuldigte soll in Tötungsabsicht gehandelt haben. Das Mordmerkmal soll Heimtücke gewesen sein, da der Geschädigte mit keinem Angriff rechnen konnte.

Sollte der Beschuldigte schuldunfähig sein, ihm die Tat nachgewiesen werden und er für die Allgemeinheit gefährlich sein, kommt eine dauerhafte Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus in Betracht. Der Beschuldigte ist bereits vorläufig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht und steht zudem unter Betreuung.

 

Täuschung von Anlegern in Magdeburg im Zeitraum Januar bis September 2012

24 KLs 561 Js 1477/13 (2/20) – 4. Wirtschaftsstrafkammer

 

1 Angeklagter

 

Prozessbeginn:                   Dienstag, 24. August 2021, 10.00 Uhr, Saal 4

 

Fortsetzungstermine:         25. und 31. August 2021, 01., 07., 21., 22., 28. und 

                                           29. September 2021, 05. und 12. Oktober 2021, 02. und

                                           29. November 2021, jeweils 10.00 Uhr, Saal 4

 

Einem 38-jährigen Mann werden insgesamt 20 Straftaten vorgeworfen. Der Angeklagte soll im Januar bis September 2012 unter Verwendung falscher Namen und mit weiteren unbekannt gebliebenen Personen an private Anleger Aktien einer letztendlich wertlosen Firma BHP in Kanada verkauft haben. Dabei soll den geschädigten 20 Anlegern ein Gesamtschaden von insgesamt rund 400.000,00 € entstanden sein. Den Aktienkäufern soll vermittelt worden sein, dass es sich bei der Firma BHP um ein unabhängiges Unternehmen handele, das Suchbohrungen im Zusammenhang mit Erdgas- und Erdölreserven vornehme, um dann die Immobilien zu erwerben und bereits über Land und Nutzungsrechte einen der größten Gasfelder in den USA verfüge.

 

Löffler

Pressesprecher

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Ministerium für Justiz und Gleichstellung