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Aktuelles aus den Pressestellen der Justiz Sachsen-Anhalts

Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus

Die Corona-Pandemie stellt auch Sachsen-Anhalts Justiz vor große Herausforderungen. Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus finden Sie über diesen Link.

Hier finden Sie aktuelle Pressemitteilungen der Pressestellen der Gerichte und Staatsanwaltschaften des Landes Sachsen-Anhalt

Pressemitteilungen der Justiz

Auswahl aus den Terminen am Landgericht Magdeburg im September 2021 (Stand: 01.09.2021)

03.09.2021, Magdeburg – 19/2021

  • Landgericht Magdeburg

Raub im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln in Magdeburg

25 KLs 263 Js 16503/20 (30/20) – 5. Strafkammer

 

2 Angeklagte

1 psychiatrischer Sachverständiger

1 rechtsmedizinische Sachverständige

1 Nebenkläger

13 Zeugen

 

Prozessbeginn:                   Montag, 06. September 2021, 09.30 Uhr, Saal 5

 

Fortsetzungstermin:                       Freitag, 10. September 2021, 09.30 Uhr, Saal 5

 

Zwei 42 Jahre alten Männern wird vorgeworfen, am 10. Mai 2020 in Magdeburg im Auftrag eines dritten Mannes in eine Wohnung in Magdeburg eingedrungen zu sein, um dem Nebenkläger einen Rucksack mit Betäubungsmitteln und Bargeld ggf. unter Anwendung von Gewalt zu rauben. Bei dem Überfall sollen die Angeklagten kleinere Mengen Drogen und rund 2.000,00 € Bargeld erbeutet haben.

 

Handel mit Totalfälschungen von Dokumenten, insbesondere Privatrezepten im "Darknet"

22 KLs 255 Js 4423/21 (12/21) – 2. Jugendstrafkammer

 

2 Angeklagte

1 Sachverständiger

bislang 18 Zeugen

 

Prozessbeginn:                   Donnerstag, 09. September 2021, 13.00 Uhr, Saal 6

 

Fortsetzungstermine:         17. September 2021, 05., 14. und 20. Oktober 2021,

                                               02., 16. und 30. November 2021,

07., 14. und 21. Dezember 2021,

  1. Januar 2022, 08. und 22. Februar 2022,

sowie 01. März 2022, jeweils 09.30 Uhr, Saal 6

 

 

Zwei mittlerweile 25 und 24 Jahre alten Männern wird vorgeworfen, im Zeitraum November 2017 bis Januar 2021 in 353 Fällen gewerbsmäßig unechte Urkunden hergestellt zu haben. Der 24-jährige Angeklagte soll damals teilweise noch unter 21 Jahren alt gewesen sein, so dass die Jugendstrafkammer zuständig ist. Den Angeklagten wird vorgeworfen, spätestens im Jahr 2017 sich zusammengeschlossen zu haben, um Totalfälschungen von Dokumenten herzustellen und diese unter Pseudonymen im sog. "Darknet" gewinnbringend zu veräußern. Dabei soll es sich um Privatrezepte zur Einlösung in Apotheken sowie Personaldokumenten, wie vorläufige deutsche Personalweise, österreichische, italienische, tschechische, polnische und ungarische Ausweise gehandelt haben. Durch ihr Tun sollen die Angeklagten insgesamt knapp 40.000,00 € bei der Veräußerung der gefälschten Dokumente erlangt haben. Die Angeklagten befinden sich derzeit in Untersuchungshaft und sollen die letzten Jahre in Magdeburg gelebt haben. Sie sollen u. a. aus Gewerberäumen in einem sog. "Businesspark" in Magdeburg ihr Geschäft betrieben haben.

 

Betäubungsmittelhandel in Thale

23 KLs 855 Js 73247/21 (15/21) – 3. Strafkammer

 

1 Angeklagter

1 psychiatrischer Sachverständiger

5 Zeugen

 

Prozessbeginn:                   Donnerstag, 16. September 2021, 09.00 Uhr, Saal E 12

 

Fortsetzungstermine:         06. und 07. Oktober 2021, jeweils 09.00 Uhr, Saal E 12

 

Einem 40-jährigen Mann aus Thale wird vorgeworfen, vom Frühjahr 2018 bis Ende April 2021 in Thale mit Betäubungsmitteln Handel getrieben zu haben und dabei Waffen mit sich geführt zu haben. Der Angeklagte soll u. a. mit Amphetaminen und Cannabis gehandelt haben. Bei einer Durchsuchung am 27.04.2021 sollen in der Wohnung des Angeklagten auch Betäubungsmittel im unteren Kilogrammbereich vorgefunden worden sein. Zudem fand die Polizei verschiedene Messer, eine Machete, eine CO2-Druckgaswaffe und einen Elektroschocker.

 

 

Raub und Körperverletzungsdelikte in Magdeburg

23 KLs 227 Js 4627/21 (13/21) – 3. Strafkammer

 

2 Angeklagte

1 Nebenkläger

1 Sachverständiger

15 Zeugen

 

Prozessbeginn:        Freitag, 17. September 2021, 09.00 Uhr, Saal E12

 

Fortsetzungstermine: 05. und 15. Oktober 2021, jeweils 09.00 Uhr, Saal E 12

 

Den beiden 30- und 39-jährigen Angeklagten wird mit unterschiedlicher Beteiligung vorgeworfen, am 02. Februar 2021 insgesamt 5 Straftaten begangen zu haben. So soll der 30-jährige Angeklagte nach einer verbalen Auseinandersetzung seine Lebensgefährtin in deren Wohnung verletzt haben und ihr Handy entwendet haben. Die hinzugerufenen Polizeibeamten soll der Angeklagte mit dem Tod bedroht haben. Später sollen beide Angeklagte dann im Rahmen eines Gesprächs über die vorangegangenen Vorfälle mit anderen Personen gewalttätig geworden und u. a. 300,00 € geraubt haben.

 

 

Raub in Magdeburg

25 KLs 266 Js 2566/21 (2/21) – 5. Strafkammer

 

1 Angeklagter

8 Zeugen

 

Prozessbeginn:                   Montag, 20. September 2021, 09.30 Uhr, Saal 5

 

Fortsetzungstermin:                       22. September 2021, 09.30 Uhr, Saal 5

 

Dem 25-jährigen Angeklagten wird vorgeworfen, mit gesondert verfolgten Personen am 26.03.2018 in den Abendstunden einen Mann in dessen Wohnung aufgesucht zu haben, um ihn auszurauben. Bei dem Überfall soll der Zeuge verletzt worden sein. Bei der Beute soll es sich im Wesentlichen um eine Spielkonsole nebst Spielen sowie andere technische Gegenstände gehandelt haben.

 

Sachbeschädigung in Magdeburg

25 KLs 323 Js 41345/19 (20/21) – 5. Strafkammer

 

1 Angeklagter

2 Adhäsionskläger

1 Sachverständiger

31 Zeugen

 

Prozessbeginn:                   Mittwoch, 29. September 2021, 09.30 Uhr, Saal 5

 

Fortsetzungstermine:         08. Oktober 2021, 10.30 Uhr, 15. Oktober 2021, 09.00 Uhr sowie 08. und 10. November 2021, jeweils 09.30 Uhr und jeweils Saal 5

 

 

Dem 23-jährigen Angeklagten werden 17 Straftaten vorgeworfen, die er im Januar und Februar 2021 begangen haben soll. Der Angeklagte soll im Stadtgebiet in Magdeburg jeweils Schaufenster, Schaukästen, Fensterscheiben, eine Mülltonne sowie Blumenkübel zerstört haben. Zudem soll der Angeklagte bereits in den Jahren 2020 weitere gleichartige Straftaten begangen haben. Im Jahr 2019 soll er zudem bei einem Ladendiebstahl einen Kaufhausdetektiv geschlagen haben, der ihn festhalten wollte.

 

Es bestehen Anhaltspunkte dafür, dass der Angeklagte psychisch krank ist. Sollte der Angeklagte psychisch krank sein, die Taten begangen haben und für die Allgemeinheit gefährlich sein, kommt die dauerhafte Unterbringung des Angeklagten in einem psychiatrischen Krankenhaus in Betracht. Derzeit ist der Angeklagte bereits vorläufig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.

 

Löffler

Pressesprecher

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